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Frankreich

03.-13.August 2019

Most na Soci - Slowenien

Tag 10

Montag, 12. August 2019 04:46 MESZ

Italien - Slowenien

Soraga di Fassa - Most na Soči

Entfernung: 441,7 km
Dauer: 11 Stunden, 3 Minuten und 31 Sekunden
Minimale Höhe: 149 m
Maximale Höhe: 2230 m
Anstieg (insgesamt): 10731 m
Gefälle (insgesamt): 11777 m

Wenn du die Strecke sehen willst, dann klicke auf diesen Link:

Soraga di Fassa - Cernadoi -

Selva di Cadore - Alleghe -

San Martino di Castrozza - Codissago -

Livek - Most na Soci

Tag 10 meiner Frankreich-Reise: An diesem Tag hätte ich es auch geschafft, das zuhause zu erreichen. Aber dann, hätte ich viele Straßen die ich schon gekannt hatte nochmals fahren müssen und das wollte ich eigentlich nicht.

Ich wollte eine neue Strecke ausprobieren, auch wenn ich dadurch einen Tag länger unterwegs sein würde.

Das nahm ich in Kauf und so führte mich das Navi zuerst über bekannte Wege durch Südtirol, dann aber auch auf mir unbekannten Straßen nach Slowenien mit einer zusätzlichen Übernächtigung in Most na Soci.

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Sehr kurz waren meine Nächte an jedem Tag meiner Reise. Alles noch dunkel bei der Abfahrt.

Der Start war natürlich früh morgens, als noch 95% der Leute schliefen. Das garantierte mir, ein zugiges vorankommen durch Menschenleere Straßen und so war ich recht schnell am Stausee Lago di Fedaia um auf dessen Staumauer den Gletscher der Mamolada zu sehen. Dort verbrachte ich sehr viel Zeit, weil es für Fotos noch viel zu dunkel war, ich aber unbedingt Fotos des höchsten Berges (3343m) und damit der Königin der Dolomiten haben wollte. Nach dem Stausee erreicht ist man schnell am höchsten Punkt des Passo Fedaia und dann geht es über teilweise sehr rutschigen Asphalt schön gemütlich den Berg wieder runter.

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Während es auf der Staumauer noch sehr dunkel war, wurde es auf der Mamolada bereits etwas heller. Zwei Bergsteiger konnte ich auf dem Weg nach oben, ausgerüstet mit Stirnlampen ausfindig machen.

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Die Sicht von der Staumauer des Lago di Fedaia Richtung Osten und dem Passo Fedaia

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Inzwischen wurde es etwas heller und so konnte ich noch ein Foto bei etwas besseren Lichtverhältnissen von der Mamolada machen.

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Inzwischen wurde es auch auf dem Passo Fedaia schön langsam hell.

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Diese Aufnahme entstand kurz nach Col di Rocca - mir gefiel das Spiel der Farben recht gut.

Der nächste Pass den ich anfuhr, war der Passo Falzarego mit einer Passhöhe von 2105m und ist für Motorradfahrer, Wanderer und Geschichtsinteressierte Menschen ein beliebtes Ziel der Dolomiten. Begehbare Stollen, kleinere Stellungen und Bunker vom ersten Weltkrieg kann man sich ansehen, wenn man sieht die Zeit dafür nimmt. Das geht leider nicht mit der Motoradausrüstung und wenn das das vorhat, sollte man seine Wanderausrüstung unbedingt mitnehmen.

Ich persönlich finde das Olivenholz besonders schön. Leider ist es aber auch sehr teuer.

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Bei der südwestlichen Auffahrt - kurz vor dem Passo Falzarego

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Für mich sind die Berge der Dolomiten absolut die Nr. 1 unter den Bergen

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Solche Straßen könnte ich den ganzen Tag fahren…

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Nach dem Passo Falzarego fuhr ich von Norden kommend über den Passo di Giau und erreichte nach sehr vielen Kurven, die sich meist im dichten Wald befinden sehr schnell den höchsten Punkt dieser Tagestour mit 2236m. Natürlich ist das Panorama auf der Passhöhe überwältigend und man sieht die bekanntesten Berge der Dolomiten wie Marmolada, Sellagruppe und die Drei Zinnen.

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Hier befinde ich mich bereits auf dem Weg zum Paso di Giau

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Sobald man die Waldzone verlassen hat, sieht man ringsum Almen und im Hintergrund die felsigen Berge. Leider war es noch recht früh und somit hatte ich viel mit Gegenlicht zu kämpfen, was es nicht unbedingt einfach macht, nur mit dem Handy ausgerüstet zu schönen Fotos zu kommen.

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Kurz vor der Passhöhe

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Ra Gusela auf der Passhöhe

Was mir am Passo di Giau besonders gefällt und für mich ein schönes Fotomotiv ist, ist die Hütte und im Hintergrund der Ra Gusela mit seinen 2595m

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Auch von der Straße aus ein wunderschönes Motiv

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Leider muss man zwischendurch immer wieder runter von den Bergen, - hier bin ich bereits am Lago di Alleghe

Nach dem Passo Valles (2032m), dem Passo Rolle (1984m) und dem Passo Cereda (1361m) ging es vorbei an Rivamonte Agordino bis zum nächsten Pass, den Passo Duran (1601m).

Also, dass die Pässe in den Dolomiten ausgehen, diese Angst braucht man nicht zu haben.

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Rivamonte Agordino und im Hintergrund meine Berge

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Die Berge des Passo Duran

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Auch in der Höhe von Codissago sieht man noch die Spuren des ersten Weltkrieges.

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Kurz darauf am Lago del Vajont  - ein wunderschöner See

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Das Flussbeet des Torrente Cellina lädt zum schwimmen ein.

Aber auch am Stausee des Lago di Bàrcis wäre ich gerne ins Wasser gehüpft, doch an diesem Tag hatte ich ganz andere Pläne, - beziehungsweise wollte ich mich ganz woanders abkühlen und dazu war es notwendig, nicht an jedem See oder Fluss stehenzubleiben.

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Lago di Bàrcis

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Hier war ich schon auf slowenischer Seite unterwegs  - Livške Ravne

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Am Bergrücken entlang der Julischen Alpen zwischen dem Soča-Tal in Slowenien und der venezianischen slowenischen - Region in Italien bis kurz vor Most na Soči

In Most na Soči, meinem Ziel des Tages angekommen, nutze ich gleich die Gelegenheit in die Soča zu springen um mich von den Strapazen des Tages etwas abzukühlen.

Ich kann es euch verraten, dass es irrsinnig geil war in diesem schönen Fluss zu schwimmen.

Ich denke, hier werde ich noch öfters übernachten müssen.  

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Die Soča – kühl aber wunderschön…

© 2020 Karl Fitzinger.

  • Karl Fitzinger
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